In Gedanken versunken, voll Zweifel und Harm Allein geh ich meinen Weg. Nur Unflat und Lüge, boshaft und frech, Lachen und starren mich an. Mit Gier wird verdorben was teuer und rein, Vergessen des Glanzes Geheiß. Der Mensch macht Platz der Abart zumal. So laut ist der Tod des Wahren. Mädel, wer bist du, hab dich nie gesehen Wie Schnee ist die Haut, wie Sonne das Haar. Erleuchte mich mit deinem Lächeln. Die Meute verblaßt, es wird anmutig still. Ich seh ihr noch nach Und Mut keimt in mir. Licht durchdringt mich blendend. So schreite ich weiter der Sonne entgegen; Die Fahne des Mädels treu tragend. Donnernd schallt ein Glockenklang Es klingt mein ganzes Wesen. Gewaltig der Dom, blickt sonnengekrönt auf mich, seinen Krieger hernieder. Ich richte die Arme dem Himmel entgegen Und spüre der Ewigkeit Atem. Der Glocken Klang erklinge, des weißen Asen Horn. Die Sonne ewig scheine dem Volke lichtgeboren.