Träumen

Berq

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    Seit er denken kann, ist sein Vater fort
    Und der Neue schlägt nicht nur seine Mutter
    Ein blauer Fleck, der sich zu den andern bohrt
    Was ein Kind eigentlich weint, das schluckt er
    Jetzt wollt er ganz nach oben
    So wurde viel zu früh aus Zwang ein Mann
    Einer mit Zielen und Ambitionen
    Aber es gibt so viel, was er nicht kann
    Er kann mir nicht helfen, wenn mein Herz gebrochen ist
    Das hat er nicht gelernt
    Er umarmt sehr schlecht und sagt nicht, dass er stolz ist
    Das hat auch er noch nie gehört
    Er konnte auch nie zusammen weinen, weil man ihm das verbot
    Aber er träumte am Boden die Träume von da oben
    Und das Träumen, das hat er mir beigebracht

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    Früher hat er mir gesagt, ich hätt auch Beine bis zum Boden
    Er sollt mich aber tragen und ich glaub', ich hab' geweint vor Wut
    Er hat nicht gelobt und nicht gelogen
    Wenn ich was baute, dann war's ihm noch nicht hoch genug
    Nach Enttäuschung packte mich der Stolz
    Ich weiß noch gut, ich hab' gestapelt, bis die Decke kam
    Und das alles mit sei'm Kapla-Holz
    Glaub' nicht, dass seine Türme höher waren
    Er kann mir nicht helfen, wenn mein Herz gebrochen ist
    Das hat er nicht gelernt
    Er umarmt sehr schlecht und sagt nicht, dass er stolz ist
    Das hat auch er noch nie gehört
    Er konnte auch nie zusammen weinen, weil man ihm das verbot
    Aber er träumte am Boden die Träume von da oben
    Und das Träumen, das hat er mir beigebracht
    Hm-mh, hm, hm, hmm

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