D A Mit dem Rock von Kattun und dem gelben TuchD Und den Augen der schwarzen SeenG D Ohne Geld und Talent und doch mit genugG D Vom Schwarzhaar, das sie offen trugA D Bis hin zu den schwärzeren Zeh'n: 4/4G D Das war die Hanna Cash, mein KindG D Die die „Gentlemen“ eingeseiftA D Sie kam mit dem Wind und sie ging mit dem WindA D Der durch die Savannen läuft. [Verse 2]D A Und sie hatte keine Schuhe und sie hatte auch kein HemdD Und sie kannte auch keine Choräle!G D Sie war wie eine Katze in die große Stadt geschwemmtG D Eine kleine graue Katze, zwischen Hölzern eingeklemmtA D Zwischen Leichen in die schwarzen Kanäle.G D Sie wusch die Gläser vom AbsinthG D Doch nie sich selber reinA D Und doch muss die Hanna Cash, mein KindA D Auch rein gewesen sein. [Verse 3] 3/4D A Und sie kam eines Nachts in die SeemannsbarD Mit den Augen der schwarzen SeenG D Und sie traf Jack Kent mit dem MaulwurfshaarG D Den Messerjack aus der SeemannsbarA D Und der ließ sie mit sich gehen! 4/4G D Und wenn der wüste Kent den GrindG D Sich kratzte und blinzelteA D Dann spürt die Hanna Cash, mein KindContinues after the adA D Den Blick bis in die Zeh. [Verse 4]D A Und sie „kamen sich näher“ zwischen Wild und FischD Und sie „gingen vereint durchs Leben“G D Sie hatten weder Bett noch TischG D Und hatten selber nicht Wild noch FischA D Und keinen Namen für die Kinder.G D Doch ob Schneewind pfeift, ob Regen rinntG D Ersöff auch die SavannA D Es bleibt die Hanna Cash, mein KindA D Bei ihrem lieben Mann. [Verse 5] 3/4D A Und der Sheriff sagt, dass er`n Schurke seiD Und die Milchfrau sagt: Er geht krumm.G D Sie aber sagt: Was ist dabei?G D Er ist mein Mann. Und sie war so freiA D Und sie blieb bei ihm darum. 4/4G D Und wenn er hinkt und wenn er spinntG D Und wenn er ihr Schläge gibt:A D Es fragt die Hanna Cash, mein KindA D Doch nur: ob sie ihn liebt. [Verse 6]D A Kein Dach war da, wo die Wiege warD Und die Schläge schlugen die Eltern.G D Sie gingen zusammen Jahr für JahrG D Aus der Alphaltstadt in die Wälder garA D Und in die Savann aus den Wäldern.G D Solang man geht in Schnee und WindG D Bis daß man nicht mehr kannA D Solang ging die Hanna Cash, mein KindA D Nun mal mit ihrem Mann. [Verse 7] 3/4D A Kein Kleid war arm, wie das ihre warD Und es gab keinen Sonntag für sieG D Keinen Ausflug zu dritt in die KirschtortenbarG D Und keinen Weizenfladen im KaarA D Und keine Mundharmonie. 4/4G D Und war jeder Tag, wie alle sindG D Und gab's kein Sonnenlicht:A D Es hatte die Hanna Cash, mein KindA D Die Sonne stets im Gesicht. [Verse 8]D A Er stahl wohl die Fische, und Salz stahl sieD So war 's. „Das Leben ist schwer.“G D Und wenn sie die Fische kochte, sieh:G D Dann sagten die Kinder auf seinem KnieA D Den Katechismus her:G D Durch fünfzig Jahr in Nacht und WindG D Sie schliefen in einem Bett.A D Das war die Hanna Cash, mein KindA D Gott mach`s ihr einmal wett.G D Durch fünfzig Jahr in Nacht und WindG D Sie schliefen in einem Bett.A D Das war die Hanna Cash, mein KindA D Gott mach`s ihr einmal wett.
Die Ballade Von Der Hanna Cash
Bertold Brecht
- A
- D
- G
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