Frisör

D. Thomas

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    freunde, nun da wir den weg ein stück zusammen gegangen
    erinner ich mich daran zurück, wie alles angefangen hat
    doch anstatt zu bereuen
    oder mich darüber zu freun, was war
    seh ich mich als star von beiden seiten
    während sich die experten streiten, ist mir klar
    alle sehn die person im rampenlicht
    doch meine schattenseiten seht ihr nicht
    dann wünsche ich mir kein künstler zu sein, der auf der bühne leidet
    sondern ein ganz normaler mensch, der haare schneidet

    ich schwöre, ich wär so gerne wieder frisör...

    und früher, als ich noch in meinen frisörsalon saß
    hab ich mir oft erhofft, ein star zu sein
    denn ich vergaß, um wahr zu sein
    bedarf es keiner wilden menge
    und keiner groupies im gedränge
    damals floh ich aus der enge
    meines salons und meines lebens
    doch weit und breit sucht man das glück vergebens
    rennt man ihm hinterher
    waschen, legen, haare fegen gibt es jetzt nicht mehr
    ich bin weit nach vorn gegangen, mein salon war mir zu klein
    jetzt steh ich auf der bühne, sing davon frisör zu sein
    ihr seht nicht in mich hinein
    und auch ich seh den damen nur
    auf die frisur

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    ich schwöre, ich wär so gerne wieder frisör...

    millionen mögen mich beneiden
    doch ich will haare schneiden
    millionen hab ich zum lachen gebracht
    doch ich hab viel zu wenig dauerwellen gemacht
    millionen mögen meine kinder erben
    doch ich lieber wieder haare färbern

    doch so oft ich auch am feiern war
    und gingen auch alle ab
    so ist und war mir immer klar
    dass ich keinen feierabend hab
    denn ich schließ meinen popstarladen nicht ab
    und geh heim
    um dann wieder Thomas Dürr zu sein

    ich schwöre, ich wär so gerne wieder frisör...

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    Composition:

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