Die Irrlichter

Die Irrlichter

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    Erschöpft vom tag trat ich in die taverne,
    Der himmel war schwarz doch voll leuchtender sterne.
    So saß ich und trank und wollte vergessen
    Und habe dort stunde um stunde gessesen.
    Noch drehen die gedanken sich schwindelnt im kreis,
    Dem zu entfliehen man nicht immer weiß.
    Als leiser gesang stark mein herz berührte
    Und mich in die klauen der nacht entführte.

    Instr.

    Vor meinen augen tanzten fröhliche lichter
    Ich wollt sie berühren. folgte doch,
    Dichter wurde der wald und nie war ich nah
    An den seltsamen wesen die ich hörte und sah.
    Sie sangen mal traurig, mal schelmisch, mal heiter
    Verzaubert vom klang lief ich weiter und weiter.
    Verlor meinen weg, verlor meinen sinn
    Bis ich schließlich zum waldsee gekommen bin.

    Ref.:
    Irrlichter tanzen im dunkel der nacht,
    Locken dich folg ihnen unbedacht.
    Führen dich heimlich tief in den wald,
    Verlierst du den weg zieht der wind eisig kalt.
    Doch zwischen den bäumen,
    Vertreibt bis zum morgen ihr leiser gesang
    Deine quälenden sorgen.

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    Instr.

    Der waldsee lag still, geheimnissvoll, tief
    Als ich ahnungslos in seine wasser lief.
    Doch plötzlich blieben die lichter stehen
    Und waren verschwunden bevor ich gesehen
    Wohin ihre tänze nun wohl führten.
    Als meine füße den grund mehr spürten.
    Ich suchte nach boden! zitternd fand
    Mein körper viel später das rettende land

    Ref.

    Als der morgen früh graute über den bäumen
    Und mich das licht riss aus meinen träumen.
    Ich suchte den weg, den verloren ich dachte,
    Als ich schließlich eine entdeckung machte.
    Der weg lag deutlich und sichtbar genau
    Entlang des schelmischen glitzerns im morgentau.

    Ref.

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