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    Was gehn euch meine Lumpen an
    Da hängen Freud und Tränen dran
    Was kümmert euch denn mein Gesicht
    Ich brauche euer Mitleid nicht

    Ich tue stets was mir gefällt
    Ich liebe mich, nicht euch auf dieser Welt
    Und was ich tun und lassen kann
    Das geht euch einen Scheißdreck an

    Ich lache übers Weltgericht
    An Auferstehung glaub ich nicht
    Ob´s Götter gibt, das weiß ich nicht
    Und Höllenstrafen fürcht ich nicht

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    Ich brauch gewiß nicht Euer Gnaden
    Selbst wenn ich Tote hab geladen
    In euern Himmel will ich gar nicht rein
    Viel lieber in der Hölle sein

    Ich möchte keinen Pfaffen sehen
    Ich werd allein zum Galgen gehen
    Denn den Tod den fürcht ich nicht
    Ich trug zu lange sein Gesicht

    Trad., 19. Jhd., letzte Strophe: Miram Petzold

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