Deine Tage...

Eric Fish

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    Mein Freund, da sitzen wir nun wieder
    Auf altem Gestühl uns die ärsche breit,
    Der Schalk in Deinen Augen versiegt
    Und das Grau um die Stirn macht sich breit
    Im Strom der Pflichten treibst Du voran
    Er nimmt Dir die Zeit die Du doch nehmen kannst
    Aktien checken, Konten decken, an Plänen feilen, jedenfalls beeilen!

    Schwarz oder rot, Kopf oder Zahl, Ja oder Nein: Du hast die Wahl!
    Liegenbleiben oder loseilen
    Den Wettlauf mit der Zeit verlierst Du Mal um Mal!

    Hey, hey, das Spiel beginnt,
    Es ist das Spiel das keiner gewinnt
    Hey, hey, Du hast die Wahl,
    leb' Deine Tage in Glück oder Qual, doch Deine Tage sind gezählt.

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    Mein Freund, lass mich Dein Spiegel sein
    Dir der Du einsam bist und allein
    Im Haifischbecken die alten Regeln vergisst,
    Jeden Tag zu nehmen wie er eben ist
    Es kann ja auch der Letzte sein,
    Dein Morgen vielleicht kein Gestern sein.
    Dann hast Du auf allen Festen getanzt
    Aber noch keinen Baum gepflanzt

    Gevatter Tod ist nicht dein Feind
    Denk nur daran was du gemeint
    Wir wollten lieben
    Uns nicht verbiegen
    Nach Island trampen
    Auf der Venus campen

    Hey, hey...

    Nun haben wir beide ins Feuer geschaut,
    Haben die Wolkenschlösser abgebaut,
    Haben die alten Weiber geliebt
    Und gefühlt, dass es uns noch gibt!

    Hey, hey, Du hast doch die Wahl,
    leb' Deine Tage in Glück oder Qual,
    Hey, hey, das Spiel beginnt,
    Es ist das Spiel das keiner gewinnt
    denn Deine Tage sind gezählt.

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