Recht Auf Arbeitslosigkeit

Götz Widmann

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Tono:
[Intro] E|----------|---------|---------|- B|----------|---------|---------|- G|----------|---------|---------|- D|----------|---------|---------|- A|--3---3---|-5---5---|-3---3---|- E|----3---3-|---5---5-|---3---3-|- E|--------|---------|---------| B|--------|---------|---------| G|--------|---------|---------| D|--------|---------|---------| A|5---5---|-3---3---|-3---3---| E|--5---5-|---3---3-|---3---3-|
[Verse 1]
Dm ich bin bestimmt kein großer
A Anhänger von Ethik und Moral wenn ein Politiker mich belügt find
Dm ich das eigentlich normal mehr erwart ich nicht von ihm und
A solang ers nicht übertreibt ist mir schon klar daß ihm im Grund
Dm auch gar nichts andres übrigbleibt
C meinen Glauben an die Demokratie
Dm kann das nicht ernsthaft störn
C aber eines mag ich echt bei aller
Dm Liebe nicht mehr hörn
Gm dieses Geschwätz die ganze Zeit egal welche Gelegenheit
A unser dringendstes Problem das wär die Arbeitslosigkeit [Verse 2]
Dm ich find das eine oberflächliche
A Betrachtungsweise der Mensch er ist der Mensch und
Dm nicht die rote Waldameise die Welt ist nicht mehr so wie sie
A bei Adenauer war mal gründlicher betrachtet ist das
Dm alles nur Blabla
C der Mensch ist nicht allein zum
Dm Funktionieren auf der Welt
C der Mensch braucht nicht die Arbeit
Dm der Mensch er braucht nur Geld
Gm es geht ihm nicht ums Stechuhr stechen
A sondern mehr ums Miete blechen
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[Chorus 1]
Gm Wenn man mir ein Recht gäb ohne
Dm Arbeit gut zu leben
Gm Dm würde ich ein Recht auf Arbeit gar nicht mehr erstreben
C Dm Maschinen schuften lassen
C Dm und mit was Besserem befassen [Verse 3]
Dm A die Sklavenhalterei die Folter die Inquisition die Pest die Guillotine das
Dm Scheibentelefon die Postkutsche das Bleibenzin das
A Wasser holen gehn
Dm das Reich die DDR und das Schwarzweißfernsehn
C Dm all das ham wir überwunden
C nur gegen das Malochen hat noch
Dm keiner was erfunden
Gm es mag noch tausend Jahre dauern aber eins steht für mich fest
A daß sich Arbeit eines Tages global vermeiden läßt [Chorus 2]
Gm Wenn wir uns ein kleines bißchen
Dm Mühe damit geben
Gm Dm können wir ein Dasein ohne Arbeit noch erleben
C Dm Maschinen schuften lassen
C Dm und mit was Besserem befassen [Verse 4]
Dm Ach was werden das für
A wunderwunderschöne Zeiten man spricht nicht mehr von
Dm Arbeitslosen man spricht von Befreiten die Meisten kommn ihr ganzes Leben
A ohne Leistung klar
Dm manche nehmn sich nur so ab und zu ein freies Jahr
C manche würden ihre Arbeit am
Dm liebsten auch noch rauchen
C denen gönn ich ihren Sonntag auf
Dm dem Golfplatz wenn sie´s brauchen
Gm es wird so Vieles kommen wovon wir heute noch nichts ahnen
A ich will hier kein Jahrtausend schon im vornherein verplanen [Chorus 3]
Gm Dm Aber im jahr 3000 was für Netze wir auch weben
Gm Arbeit wird es hoffentlich dann
Dm nur noch ausnahmsweise geben
C Dm Maschinen schuften lassen
C Dm und mit was Besserem befassen [Chorus 4]
Gm Ich schlage deshalb vor daß man nen
Dm Sonderfonds einrichtet
Gm für den Teil des Volks der
Dm freiwillig aufs Arbeiten verzichtet
C Dm Maschinen schuften lassen
C Dm und mit was Besserem befassen
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