Gib den Ring wieder her

Heinz Rudolf Kunze

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    Mir reicht's.
    Spar dir deine Tränen.
    Zu oft
    hab ich dir geglaubt.
    Zu lang
    hat mir dieser Schmerz den Schlaf geraubt.

    Kein Wort
    kann mir das erklären,
    kein Blick
    schafft das aus der Welt.
    Dein Herz:
    unter meinen Augen abgeholt.
    So war das nicht bestellt.

    Gib den Ring wieder her,
    ich will ihn mir durch die Nase ziehn.
    Ich seh ein, er war dir zu schwer,
    komm, gib ihn wieder her.
    Liebes, weißt du, was du mich kannst?
    Du kannst mich gar nichts mehr.

    Dein Kleid:
    eine Blumenwiese.
    Dein Duft:
    eine Invasion.
    Für dich
    wurd' ich Inline-Skater und Spion.

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    Gib's zu:
    Du hast mich betrogen.
    Glaubst du:
    ein Kavaliersdelikt?
    So schlecht
    bin ich nicht erzogen, daß, wenn's kickt,
    man nach der ersten besten Fremden nickt.

    Gib den Ring wieder her,
    ich will ihn mir durch die Nase ziehn.
    Ich seh ein, er war dir zu schwer,
    komm, gib ihn wieder her.
    Liebes, weißt du, was du mich kannst?
    Du kannst mich gar nichts mehr.

    Nicht der erste heiße Herd,
    Schaden macht nicht klug.
    Denn wenn wieder ein Wunder wie du explodiert,
    bleib ich dumm genug.
    Trotzdem: Gib den Ring wieder her,
    er war dir viel zu schwer.

    Sag nichts,
    was du schon gesagt hast.
    Bleib hart,
    Schminke wirkt wie Dreck.
    Du weißt,
    wie du mich herumkriegst - Hände weg.
    Und rühr dich nicht vom Fleck.
    Vergiß nicht unser Versteck.

    Gib den Ring wieder her,
    ich will ihn mir durch die Nase ziehn.
    Ich seh ein, er war dir zu schwer,
    komm, gib ihn wieder her.
    Liebes, weißt du, was du mich kannst?
    Du kannst mich gar nichts mehr.

    Bitte denk an mich, wenn ich sing.
    Behalte meinen Ring.

    Song details

    Composition: Heinz Rudolf Kunze and Heiner Lürig

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