Kinderlied
Heinz Rudolf Kunze
- A
- Bm
- D
- G
Continúa después del anuncio
Tono:
D Meine Füße sind so schwer wie meineA Hose, wenn ich wieder mal nichtD aufpaß‘ Bei so viel Himmel bin ich winzigA wie das Töpfchen, wo ich nicht mehrD richtig draufpaß‘G Wenn ich hinaufschau‘ und dieA beiden etwas fragen will dann werdeD ich geblendetBm Die beiden lachen, wenn ich niese,A ich will wissen, wann der Weg hierD endlich endetD Am Kiosk kaufen sich die beiden jeA ein Eis am Stiel, und ich geh dabeiD leer aus Mir klebt die Zunge fest am Gaumen,A auch wenn‘s nur nach PappeD schmeckt, das sieht nach mehr ausG Ich möchte auch so einen Stiel, undA Mutter sagt, „komm her, du darfstD bei mir mal beißen,Bm Das ganze ist zu kalt für dich“,A ich könnt vor Wut an jederD Pusteblume reißenD Wo hat man so was schon gehört, zuA kalt für dich, ich greif‘D entschieden nach dem Stengel,Continúa después del anunciodie Mutter zieht ihn weg, dann darfA sie sich nicht wundern, wenn ichD auch entschieden quengelG mal sehen, wie Vater diese SacheA sieht, „na Junior“, sagt er,D „darfst bei mir mal lecken“Bm das darf doch wohl nicht wahr sein,A und den blöden Junior kann er sichD sonstwohin steckenD Und weder Schmetterlinge noch dieA blöden Kühe können mein InteresseD wecken Solang‘ die beiden da nicht endlichA damit aufhören, ihr verdammtes EisD zu schleckenG Immer wieder bieten sie mir einenA Biß an, ich versuch den Stiel zuD fassenBm Immer wieder ziehen sie sich mitA ihm zurück, und ich beginne, sie zuD hassenD Und ich weine immer länger, immerA lauter, bis sie schließlich auchD noch lachen Stell dich nicht so an, wer wirdA denn wegen sowas gleich so vielD Theater machenG Und ich setz mich auf den Boden,A dreh‘ den Rücken ihnen zu zumD Steinchen schmeißenBm Ab und zu dreh‘ ich mich um, dieA bringen‘s fertig, mir jetzt auchD noch auszureißenD Plötzlich ruft mich Vater zu sich,A und er gibt mir seinen Stiel, ichD darf ihn haben Doch es ist kein Eis mehr dran, daA kann ich noch so sehr mit meinemD Milchzahn schabenG Und ich werf‘ ihn weg und heb ihnA wieder auf, auch wenn ich weiß, esD ist vergeblichBm Daß mein Teddybär zu Hause auf michA D wartet find ich völlig unerheblichD Und ich trotte ihnen nach, nurA keine Klagen, denn sie soll‘n michD wieder loben Grüne Wiese, blauer Himmel und einA großer Vogel schreit da ganz weitD oben.