Wölwas Runen

Hel

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    Die Fesseln sind zerteilt
    Die die rauen Mächte aller Kälte geeint
    Errungen der Sieg über Dunkelheit
    Da Sonne und Frühling nun wieder vereint

    So sollt' der Gott des Lichts thronen
    Über aller Schöpfungs Reih'n
    Grausen Öden Leben hauchen
    Dass Werden und Bewegung greift
    Nach allem was in Taubheit hauste

    Heilige Runen vom Weltgeist geschrieben
    Die lang schon verloren im Weltengrund liegen
    Doch nie vergessen - trotz Ewigkeiten
    Nicht alles in Nachtwelts Gründe eilte

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    Denn all das was zum Lichte drang
    Gab Eid und schuf das Band
    Das was noch blieb als Feind des Lichts
    Niemals diese Urkraft bricht

    Lichtbringend Strahl der Sphären wärmt
    Den Lebenstraum erhellt und mehrt
    Goldschimmernd Flut in Tiefen treibt
    Aus Weltalls Weit' für alle Zeit

    Und sind auch Sonne und Tag vereint
    Nicht alles ist wahr was wahr erscheint
    Denn trachtet schon nach lichtem Schein
    Arglist - nur dem Schmerz geweiht
    Leidbringend der Welten Zeit

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