Er Ist Wie Ein Fluß

Ina Deter

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    Er ist irgendwo aus der zeit gefalln
    kommt von nem ganz andern Stern
    eine Begegnung der vierten Art
    außerirdisch, erdenfern

    Er atmet in den pflanzen, schläft im Stein
    - und träumt im Tier
    ein Schatten, der durch die Grashalme zieht
    leicht wie Seidenpapier

    Er ist wie ein Fluß, der aufwärts fließt
    ein Stern, den man verrückt
    ein Bündel Mond, das kurz entwischt
    Staub, der sich mit Sonne mischt

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    Es bricht aus ihm raus wie ein kleines Stück Sturm
    da bleiben selbst die Götter stumm
    als wenn ein Riß durch den Himmel geht
    durchs ganze Universum

    Er ist mir irgendwo zugefalln
    wie ein weiser Ratich such nicht danach, was ihm fehlt
    sondern genieß, was er hat

    Er ist wie ein Fluß, der aufwärts fließt
    ein Stern, den man verrückt
    ein Bündel Mond, das kurz entwischt
    Staub, der sich mit Sonne mischt
    Er ist wie Licht, das sich nur bewegt
    wie Luft, vom Wind verweht
    er ist das, was nie zu Ende geht
    wie die Zeit, die nie stillsteht

    Jede Kälte ist die gleiche Kälte
    alle Nächte sind die gleicht nacht
    alle Morgen sind ohne Wiederkehr
    mehr als ein Windhauch zu sein
    ist genauso schwer

    Er ist wie ein Fluß, der aufwärts fließt
    ein Stern, den man verrückt
    ein Bündel Mond, das kurz entwischt
    Staub, der sich mit Sonne mischt

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