Das Jüngste Gericht

Joachim Witt

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    Blind und taub, zum sterben geboren
    hetzt der wind durchs moderne laub
    liebeskrank, in der hoffnung verloren
    hat die angst eine brücke gebaut

    wie ein hund mit räudiger miene
    wie ein narr mit fratzengesicht
    jagd der sturm mich durch die kabine
    der verzweiflung und bis vors jüngste gericht

    kalter nordwind weckt meine seele
    raubt mir meine vergänglichkeit
    dein abschied war ein schnitt durch die kehle
    wie ein ritt durch die dunkelste zeit

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    auf der flucht vor brennender heimat
    vor der qual der einsamkeit
    vor dem blendwerk keuchender leiber
    stehn die fackeln im sturm bereit

    die sicht ist klar
    mein blick verklärt
    der weg sehr schmal
    die aussicht wunderbar, wunderbar

    kein hindernis
    am himmelsrand
    oh, gott...

    Song details

    Composition: Joachim Witt

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