Davon stirbt man nicht

Jürgen Marcus

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    Da stehst du nun vor mir
    und bist dem Weinen nah.
    Du lehnst an meiner Schulter,
    schmiegst dich in meinen Arm.
    Du hast sogar die Nerven
    und redest vom Verzeih'n.
    Du glaubst vielleicht,
    ich falle noch einmal auf dich rein.

    Ich hab' geglaubt,
    daß ich so ohne dich nicht leben kann.
    Ich hab' gemerkt,
    das Leben fing erst richtig an.
    Ich hab' geglaubt,
    ich müßte sterben so ganz ohne dich.
    Doch ich hab' gemerkt:
    Ja, davon stirbt man nicht.

    Von dir hörte ich nur
    wenn Freunde dich mal sah'n.
    Sie sagten:"Er sah gut aus,
    der Mann an deinem Arm."
    Jetzt bist du wieder da nach allem
    was ich für dich litt.
    Ich will nicht noch einmal leiden,
    fühl' ich auch mit dir mit.

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    Ich hab' geglaubt,
    daß ich so ohne dich nicht leben kann.
    Ich hab' gemerkt,
    das Leben fing erst richtig an.
    Ich hab' geglaubt,
    ich müßte sterben so ganz ohne dich.
    Doch ich hab' gemerkt:
    Ja, davon stirbt man nicht.

    Ich liebte dich einmal,
    ich liebte dich nicht mehr.
    So einfach läßt sich sowas sagen,
    mach' es uns nicht so schwer.
    Ich habe ein Frau gefunden,
    der tu' ich nicht weh.

    Und du bist zu spät gekommen,
    darum bitte geh'!

    Ich hab' geglaubt,
    daß ich so ohne dich nicht leben kann.
    Ich hab' gemerkt,
    das Leben fing erst richtig an.
    Ich hab' geglaubt,
    ich müßte sterben so ganz ohne dich.
    Doch ich hab' gemerkt:
    Ja, davon stirbt man nicht.

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