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Tono:
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Logbucheintrag 612: An meinem Fenster fliegen Menschen vorbei
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[Strophe 1]
F#m Nach all den Jahren kann ich immer noch nicht fassen: (Woraus) hat sich dieser ganze Kram erschaffen?
D Hat er sich, von 0 auf 100 in den Raum gesetzt? Ohne zu fragen, vom Nichts ins Jetzt?
F#m Einfach so, und aus sich selbst heraus? Und gibt den ganzen Tag heimlich sich selbst Applaus?
D Während, billiarden Mal, billiarden Mal, billiarden Formen wachsen Und sich zu halbbewussten Wesen formen lassen
F#m Es war Gott!(Aha und wer hat Gott erschaffen?) Hm, ich finde dabei will doch irgendwas nicht passen
D Fassen wir, jetzt nochmal zur Übersicht zusammen: Das Nichts, der Urknall, Menschheit, Untergang
F#m Ne Moment, Stopp, das ist zu einfach und zu ausgedacht Wir werden schon von all den andern Weltraumrassen ausgelacht
D Als die nichts Checkenden, sich selbst zerstörenden Verrückten, Deprimierten, die nichts sehen und nichts hören
F#m Und die um sich Schlagenden, Verängstigten, Bekloppten Die vergaßen was sie waren und sich selber ständig foppten
D Und sich toppten, in der Disziplin der Selbstverarschung Unsere Labyrinthe übersteigen die Erwartung
F#m Jedes möglichen Meisters der Labyrinthedichtkunst (Wir folgen dem Kaninchen) Und, huch,
D plötzlich bricht uns der Boden weg, 6000 Jahre fallen Leute, die versuchen sich mit Gurten festzuschnallen
F#m Ein elegant gestaltetes, jedoch ebenfalls fallendes Vom Wind schon ein erkaltetes,das sich den Spaß gefallen lässt
D Bis schallendes Gelächter durch den Wind hallt Denn Manche machen plötzlich mitten im Wind halt
F#m Sie stoppen, denn sie schweben und sie lachen sich halb tot Haben aufgehört zu halten und gestalten ihre Not um zu Tugend:
D Sie bemerken, dass das Fallen zu Schweben wird Wenn man aufhört sich an Dingen festzukrallen [Interlude]
| F#m E| D E| F#m E| D E| [Strophe 2]
F#m Noch mal zurück zum Universum und zum Leben: Genau genommen dürfte es das alles gar nicht geben
D (Warum?) Naja, woher soll es denn kommen? (Aus dem Nichts!) Hey, wir haben gesagt genau genommen!
F#m Und genau genommen kann aus Nichts nichts entstehen (Vielleicht kannst du's nur aus deiner Sicht nicht sehen.)
D Hmmm, möglich wär's, vielleicht ist das mein Problem Denn Variante Zwei ist für mich auch nicht zu verstehen
F#m Sie lautet irgendwas hat schon immer existiert (Schon immer? Ich glaub ich hab’s noch immer nicht kapiert.)
D Es war nie nichts vorhanden Es ist immer was passiert (Seit wann?) Mann, bleib mal bitte konzentriert
F#m (Worauf?) Auf dich und das Ewige, verdammt! (Warum?) Es ist der Ort aus dem deine Existenz stammt
D (Na und? Ist doch nicht mein Problem.) Wer spricht denn von Problem Kannst du das Wunder denn nicht sehen?
F#m Das sich dreht und entsteht
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Und nie stoppt sich zu drehen Und dabei Licht zu imitieren Und in sich selbst einzugehen
D (Licht, Welches Licht?) Erzähl mir nicht du siehst das Licht nicht! (Ne!) Alles um dich rum glüht Nur dein Ich nicht
F#m Denn dein Ich ist das Prisma Durch das sich das Licht bricht Es bündelt, selektiert und stellt sich dar wie deine Ich-Sicht
D Doch in Wirklichkeit ist dein Ich viel umfassender Ein Teil des Teils (Der anfangs alles war.)
F#m Und wieder sein wird Wenn du dein Ich verschmelzen lässt Mit Allem um dich rum In dir drinnen und dem ganzen Rest
D Licht mit Dunkel Die Null mit der Eins Das Bewusstsein mit dem Körper Und das Alles mit dem Keins
F#m Und so vereinst du den Schein mit dem Sein Demontierst dein altes Heim um dein Wesen zu befreien
D (Was redest du für Scheiße? Wie wär‘s wenn ich dich einfach beiße?
F#m Für deine dreiste Art und Weise Liefer mir erst mal Beweise!)
D Wofür? (Für den Scheiß den du reimst!) Du meinst das mit der Quelle und der Null und der Eins?
F#m (Jaa!) Okay, lass mich grübeln Ich kann dir deine Zweifel leider wirklich nicht verübeln
D Doch du musst wissen Dass es hier ums Ganze geht Nicht um den Namen Der auf deinem Schulranzen steht
F#m Identität ist etwas Überpersönliches Ja und Nein sind nichts Unversöhnliches
D Schwarz und Weiß sind beide Licht Und die Nonexistenz, die gibt es nicht
F#m (Das sind keine Beweise!) Nein, das ist nur Vorbereitung Für das, was ich dir zeige
D Du willst Erwachen, Enthüllung Befreiung von allen Schleiern? Dann bitt ich um Verzeihung
F#m Mit dem was ich dir zeige Schock' ich dein Verstand:
D In Wirklichkeit bist du ne Socke auf 'ner Hand N.C. (Nein) Doch! (Nein) Doch! (Quatsch!) Echt! (Wat?) Ja! (Nee) N.C. Also kehren wir zurück
F#m An den Ursprung des Ursprungs, des Ursprungs, des Ursprungs
D Zurück an den sogenannten Eisprung des Ursprungs
F#m Und was davor ist Ist dann quasi meine Quelle
D An die ich jetzt mal, jene kühne Frage stelle:
F#m („Warum?“) Sie antwortet nicht
D Nicht grade eine Quelle, die durch Service besticht
F#m Vielleicht ist sie auch grad nicht da Oder wollte nicht gestört werden Oder hat mich kommen sehen
D Und wollte nicht genervt werden
F#m Oh man, schon wieder dieser Peng Der kommt hier immer an Und sieht alles so eng
D Und fragt Fragen Fragen Die 'nen hochgestellten Kragen tragen Zerfragt seine Frage Bis sich sogar seine Fragen fragen:
F#m „Fragt er nur des Fragens Willen? Will er wirklich Fragen stellen?“ Fatale Fragen Fraktale Die ihm aus den Poren quellen
D Versucht mich zu umstellen Reitet fragende Wellen Reitet fragende Wellen Die sogar selber Fragen stellen
F#m Wartet ich verarsch ihn Werd mal meine Stimme verstellen Und ihm sagen Antworten soll er bei Quelle bestellen D N.C. „Jo Peng, bestell doch all deine Antworten bei Quelle Und nicht bei mir, der Quelle allen Seins. Oder?“
F#m Pass mal auf Also wenn du schon von Schocken redest Du bist hier der Typ der grade mit 'ner Socke redet
D Die auf deiner Hand sitzt Und mit deiner Stimme spricht Und du behauptest die Behauptung dieser Socke stimmt nicht?
F#m Falsch! Ich bin die Quelle selbst Das ist gar keine Hand mit der du dich unterhältst
D Du glaubst wirklich, du bist ein abgetrenntes Wesen Vom Kosmos, vom Urgrund, von mir, vom Leben?
F#m Eigenständig, Unabhängig, mit eigenen Gedanken? Du spinnst wenn du nicht fühlst Du bist Teil eines Ganzen
D Von mir, der Socke des Lebens! Ich bin Ursache all deines Strebens!
F#m Manifestation eines höheren Wesens! Erkenne! Widerstand ist vergebens!
D Du bist die Socke auf meiner Hand Bisher bist du vor der Wahrheit weggerannt!
F#m (Aber Socke!) Schweig!! (Aber Socke! ) Halts Maul!! Du bist dumm, falsch, frech und faul!
D Konvertiere!! Zur Sockosophie Zum Sockismus Jetzt oder nie!
F#m Ich sockifiziere dich Es geschieht Jetzt grade hier Im Takt zum Beat
D Das hier ist mein Gebiet, halte deine F... aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhh [Hook] Logbucheintrag 612: An meinem Fenster fliegen Socken vorbei
E|-----2---------2----2----------|-----2---------2----2----------| B|-------2--------------2--------|-------3--------------3--------| G|---------2---2----------2---2--|---------2---2----------2---2--| x2 D|-----------4--------------4---4|-0-0-------0--------------0---0| A|-------------------------------|-------------------------------|
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