Nächte der Dämonen

Konstantin Wecker

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    Mauern bröckeln,
    Schritte hallen,
    wo sie niemals jemals hallten.
    Prinzen stöckeln,
    Damen fallen
    neben Dir in Gletscherspalten.

    Das sind die Nächte der Dämonen,
    die in Dir wohnen.
    Sie schüren unentwegt das Feuer
    Deiner Paranoia.

    Sie tanzen Tango unergötzlich
    mit ihren viel zu kurzen Beinen,
    das sind die Stunden, wo Du plötzlich
    und ohne Grund beginnst zu weinen.

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    Wie alte Kinder, ernst und traurig,
    gerad´ dem Grab entstiegen,
    pflegen sie teilnahmslos und schaurig
    auf Deiner Brust zu liegen.

    Mit ihren Blicken unerträglich
    schnüren sie Deine Kehle.
    Du fühlst Dich ausgesprochen kläglich,
    so plötzlich ohne Seele.

    Das sind die Nächte der Dämonen,
    die in Dir wohnen.
    Sie schüren unentwegt das Feuer
    Deiner Paranoia.

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