An einem Grabe
Leichenwetter
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Er sehnte sich nach Ruhe, Stille, Nacht,
Wir wissen nur, daß er ein Leid verbarg
Und müde war. Wir haben ihn im Sarg
Gebettet und zum stillsten Ort gebracht.
Ihn birgt und Schützt die tiefe Grube nun
Vor Welt und Zeit. Da soll der müde Mann
Sein Weh vergessen und in Frieden ruhn.
Wohl ihm, der dieser bittren Zeit entrann!
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Uns andern bleibt vom Lärm und Krieg der Welt
Von ihrer Todesangst und blutigen Not
Noch unser Teil, und Leid ist unser Brot,
Bis auch für uns der bange Traum zerschellt.
Dann wird, so glauben wir, das Gleichgewicht,
Der Wert und Sinn der Welt uns wieder tagen,
Es wird des Menschen Bildnis wieder licht
Und wird des Vaters ewige Züge tragen.