• Am
  • C
  • Dm
  • F
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Tono:
Dm G C Am di da da da da .......
Dm G C
C G Ganz hinten in dem kleinen alten
Am Tiergarten,
F G wo die Viecher ganz besonders
C traurig schaun,
F G da lebt mir scheint's schon ewig
C Am F in'm dunklen engen Käfig der
G C alte, räudige Wolf.
F G Ein'n Hasen und ein'n Tanzbärn,
C Am die hat er dort als Nachbarn,
F G C der alte, räudige Wolf.
C G Den meisten Ärger hat er mit dem
Am Hasen,
F G ein Vegetarier, no, was willst
C noch mehr?
F G Des Gfrast schimpft immer umme,
C Am ist frech und zeigt die Zunge dem
F G C alten, hungrigen Wolf.
F G Ja, hinter einem Gitter san die
C Am Hasen sogar sicher
F G C vorm alten, hungrigen Wolf.
C G Mit'm Tanzbärn kann er leider a net
Am reden.
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F G Wie der noch Tango tanzt hat,
C war's no net so schlimm.
F G Seitdem man "Schwanensee" probiert
C Am und den Spitzentanz studiert,
F G da wern die andern Viecher alle
C ingnoriert.
F G Er is zu jedem präpotent, der den
C Am Nurejew net kennt.
F G Was soll er machen, der alte, blöde
C Wolf?
C G Am Sonntag kommen oft ein Haufen
Am Menschen,
F G die schaun ihn dann durchs Gitter
C deppert an.
F G Dann schimpfen s' fürchterlich und
C Am spucken ihm in's Gsicht,
F G weil er die Geißlein gfressen haben
C soll.
F G Ja, den Hasen, den ham s' gern, da
C Am capo schrein's beim Bärn.
F G Er hat's net leicht, der alte,
C schiache Wolf.
C G Und einmal in der Wochen, jeden
Am Freitag,
F G da wird er vom Wärter dressiert.
C
F G Mit'm Schwanz muß er dann wedeln
C Am und das Pfoterl muß er geben,
F G C der arme, alte Wolf.
F G Einmal hat er bissen - drauf ham
C s' ihm die Zähn aus'm Maul
Am außegrissn,
F G C dem armen, alten Wolf.
C G Nur in der Nacht -- so zwischen
Am elfe und halb zwölfe --
F G da singt er dann zum Mond das Lied
C der Wölfe:
F G C Dort, wo der Regen net bitter schmeckt,
F G C dort, wo die Nacht die Zigeuner versteckt,
F G C dort, wo die Sonn' deine Wunden heilt,
F G C dort is des Land, das Freiheit heißt
F G C so glaubt er, der alte, blöde Wolf!
F G C Dort, wo der Sturm die Baumspitzen quält,
F G C dort, wo der Wind keine Lügen erzählt,
F G C dort, wo ein Vieh kein Gitter kennt,
F G C dort is des Land, das er Freiheit nennt,
F G C der alte, räudige Wolf.
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