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    Am Bettlein reicht er dir die Hand
    Zum Nachtgebet
    Er singt mit dir ein kleines Lied
    Bevor er sich an dir vergeht
    Dein Wimmern erregt sein Schwert
    Träne dir zu Tale fährt
    Zarte Haut, bleich wie Schnee
    Er ist bei dir und tut dir weh

    Still
    Ich singe dir mein Lied
    Still
    Die Melodie aus Fleisch und Blut
    Still
    Sing mit mir mein Lied
    Still
    Ja, es tut mir gut

    Ein zartes Pflänzlein will er ernten
    Legt den Spross in seinen Schoß
    Er presst ihn sanft an seine Lenden
    Lässt den Trieb nicht wieder los
    Die Wellen seiner Leidenschaft
    Schlagen ins Gesicht
    Zarte Knospen will er kosten
    Nur die Tränen sieht man nicht

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    Still
    Ich singe dir mein Lied
    Still
    Die Melodie aus Fleisch und Blut
    Still
    Sing mit mir mein Lied
    Still
    Ja, es tut mir gut

    Meines Schatten tiefste Neigung
    Bringt mich fast zur Überzeugung
    Nur für einen Augenblick
    Der Hunger kehrt ins Hirn zurück

    Still
    Ich singe dir mein Lied
    Still
    Die Melodie aus Fleisch und Blut
    Still
    Sing mit mir mein Lied
    Still
    Ja, es tut mir gut

    Song details

    Composition: Heli Reissenweber and Maerzfeld

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