Der letzte Tag

Minas Morgul

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    Die Nebel lösen sich behäbig, aus Farbenglanz
    Wird grau nun sein
    Aus Schemen löst sich ein Gigant
    Schreitet donnernd auf zur Jagd, die Beute Mensch
    Der Versuch der alten Götter
    Jegliche Hoffnung auf Leben sei verwehrt
    Gewaltsam begegnet kalte Wahrheit

    Denn ich war schon immer da
    Ich war die stille Stimme
    Ich ward vom Lauf der Zeit geführt
    Gekostet hab ich gierig von der Kälte
    Die fließt in unsichtbaren Füllen
    Die dennoch älter als die Welt
    In der das Leben nun erlischt

    Denn nun wird das ganze Sein ein Opfer seiner Klinge
    Hinter jedem Geist ist Gnade fremd
    Kein Wort dringt über eisern Lippen
    Regen, Sturm und Donner toben, die Klinge wütet
    Fordert wild, Stahl und Fleisch begegnen sich
    Verschmelzen nun und werden Eins

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    Und nun flieht das letzte Licht und die
    Stürme sterben still
    Die Welt vergeht in Finsternis, ein neuer
    Frieden, der rettende Heilung ist
    Selbst die Zeit ist nun zerschmettert und
    ungebrochen bleibt die Stille

    Erschaffung von neuer Existenz,
    noch ungeboren, noch ohne Sinn

    Denn er ward schon immer da, er war die stille Stimme
    Er ward vom Lauf der Zeit geführt, gekostet hat er gierig von der Kälte
    Die fließt in unsichtbaren Füllen, die dennoch älter als die Welt
    In der das Leben nun erlischt

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