Durchs Weite Land

Mireille Mathieu

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    Nun kommt das ebne Land der weiten Räume,
    In denen Kirsch- und Apfelbäume blühen
    Nun stehen am Ufer alte Weidenbäume
    Nun strömt der Fluß dahin durch Wiesen grün;
    Und wer im Gras liegt, sieht, als wärens Träume,
    Die breiten Kähne unter Brücken ziehen
    Und für die Schiffer auf dem breiten Kahn
    Schwimmt Wittenberg, die Lutherstadt, heran

    Nun strömt der Fluß nur manchmal noch im Tale,
    Und manche Inseln hemmen seinen Lauf;
    Und Mulde, Ehle, Ohre, Ihle, Saale
    Und andre Flüsse nimmt die Elbe auf;
    Und an den Ufern liegt die flache Schale
    Der Magdeburger Börde gleich darauf
    Dann Magdeburg, die Binnenhafenstadt,
    Die unseren Strom dreifach zerspalten hat

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    Gemächlich fließt der Fluß nach Norden weiter,
    Biegt nach Nordwest, die Havel rechterhand,
    Nimmt neue Flüsse auf, wird immer breiter,
    Hat rechts die Seen im Mecklenburger Land,
    Hat links die Heide, still und bienenheiter,
    Wird feucht und moorig schon am Uferrand,
    Strömt bis nach Lauenburg so breit daher
    Und spürt beglückt den feuchten Wind vom Meer

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