Tälerromanze

Mireille Mathieu

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    Nun stürzen und strudeln vom Bergesort
    Die Wasser durch Tannen zu Tale fort
    Der Bergbach, hin rollt er durch Kieselgeröll
    Im Holterdiepolter, wird reißend schnell

    Und bricht in die Tiefe durch wilden Tann
    Und kommt unter Schäumen im Tale an

    Da liegt ein Städtchen am Bergesfuß,
    Stadt Hohenelbe mit Schloß Czernin,
    Das sieht Stadt des reißenden Wassers Fluß
    Den Fluß beruhigt vorüberziehen

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    Nun trägt er Flöße aus Stämmen schwer,
    Und Flößerrufe gehen hin und her
    Nun quert er Böhmen in seinem Lauf
    Und nimmt melodisch die Moldau mit auf

    Nun trägt er Schiffe mit Masten spitz,
    Umarmt die Eger bei Leitmeritz,
    Und kommt noch einmal in das Gedränge
    Bei Lobositz in der Felsenenge

    Und strömt ins Freie und fängt sodann
    Seine sächsische Tälerromanze an

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