Träumers Flucht

Mondstille

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    Ein Schauer fasst mich wild
    Und krallt sich in mein Herz
    Es brandet, wogt und stürmt und stürmt
    Doch mein Tränenkerker trägt den Schmerz

    In die dunkle Nacht mein Ruf verhallt
    Ein stummer Ruf, der allzu schwer
    Von irden, goldnen Fesseln zeugt
    Wohl frei möcht ich sein, nicht mehr!

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    Und immer weiter steige ich
    In die Tiefen meines Seelengrund
    Lodernd, flammend, grausam schreit's
    Erloschen bist Du, Seelenwund!

    So schließe ich die Augen wohl
    Ein Traum, er fasst mich innerlich
    Sohn der Lüfte, Schwingen schlagen
    Der Winde Welten, ewiglich

    Wohl frei wollt ich sein, nicht mehr
    Denn Freiheit ist's, was mein Begehr
    Wohl frei wollt ich sein, so sehr
    Frei bin ich nun, nicht mehr

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