Germanische Wiedergeburt

Nordreich

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    Weit in das Kommende späh ich. Die Luft ist klar.
    Vor meinem Blick hat sich der Nebel Verzogen.
    Es schwingt sich frei, wie spielend, der Sonneaar
    An des Nordmeers Küste über den Wogen.

    Die Küste erglänzt in weissem Licht.
    Blonde Männer und Frauen erfüllen die Lande.
    Frei und fröhlich erheben sie ihr Gesicht;
    Hinter ihnen liegen Not und Schnade.

    Denn mit grimmen ward alles ausgekehrt,
    Was dem Truge der Niederung entstammte.
    Wuotans Bugner, Siegfrieds leuchtendes Schwert
    Nicht zu sagen weiß ich, was lichter flamte.

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    Und die Asen kamen. Nun glänzt Walhall.
    Neu wie ehmals auf der Eschenkrone,
    Und kein Wurm bringt Yggdrasil zu fall,
    Und kein Hörnchen hetzt mehr zu Schimpf und Hohne.

    Nach der Väter wiedergewonnenem Brauch
    Lebt der Arische Mensch sein eigenes Wesen,
    Von des Opfers sinnbetörendem Rauch,
    Von dem Wüstengeist für immer genesen.

    Weit in das Kommende späh ich. Flammenschein
    Von den Muspelssöhnen regiert die Stunde.
    Dank, Walvater! Weiter blick ich hinein
    Tausend der Deinen harren der frohen Kunde.

    Tausende find's, die warten auf deinen Tag,
    Stehts bereit zu siegen oder zu fallen
    Für der Enkel gedeih'n! Zum heiligen Tag/Rag (inlay ist da leider geknickt und druck fehler nicht ausgeschlossen)
    Geh ich Späte Geschlechter voll Dant'es wallen!

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