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    Wo auf steilen Bergeshöhen
    Einsam Gondelbahnen zieh'n,
    Kann man schon von ferne sehen,
    Wie Millionen Schlange steh'n.
    Und die Sennen hört man jodeln
    Von den Almen froh und hell.
    Sie sind längst nicht mehr die Dodeln,
    Jeder hat sein Schihotel.
    Irgendwann hat auch der Bauer
    Längst genug vom Schweinedreck,
    Und ist er ein ganz ein Schlauer,
    Baut er eine Diskothek.
    Wo vor kurzem noch vergnüglich
    Säue wälzten sich im Mist,
    Unterhält sich jetzt vorzüglich
    Jeder zahlende Tourist.
    Auch den Knechten in den Ställen
    Wird es irgendwann zu blöd.
    Warum sollen sie sich quälen,
    Wenn es doch viel leichter geht!
    Denn als Schilauf-Pädagogen
    Hat sie einfach mit der Zeit
    Weitaus stärker angezogen
    Die geformte Weiblichkeit.
    Wo die Pistenraupen tanken,
    Wo die Schneekanonen sprüh'n,
    Wo die kranken Tannen wanken,
    Riecht's nach Diesel und Benzin.
    Wo einst Gams und Murmel pfiffen,
    Wo man einsam war und frei,
    Hat man ziemlich rasch begriffen,
    Fehlt ein Liegestuhlverleih.
    Und seit vielen langen Wintern
    Schleppt man gern zum gleichen Preis
    Jeden noch so fetten Hintern
    Bis hinauf ins ew'ge Eis.
    Wo die Pistenraupen tanken,
    Wo die Schneekanonen sprüh'n,
    Wo die kranken Tannen wanken,
    Ja, da gibt's ein Wiederseh'n.

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    Información de la canción

    Composición: Rainhard Fendrich

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