Trutz Blanke Hans

Achim Reichel

  • C
  • Em
Continúa después del anuncio
Tono:
Em Heut bin ich über Rungholt
C Em gefahren, die Stadt ging unter vor sechshundert Jahren
Em Noch schlagen die Wellen da wild
C und empört, wie damals als sie die
Em Marschen zerstört. G Em G H7 Die Maschine des Dampfers schütterte, stöhnte, aus den Wassern rief es unheimlich und höhnte
Em Trutz blanke Hans! [Verse 2]
Em Von der Nordsee, der Mordsee vom
C Festland geschieden liegen die
Em friesischen Inseln in Frieden.,
Em und Zeugen weltenvernichtender Flut
C taucht Hallig auf Hallig aus
Em fliehender Flut. G Em G H7 Die Möwe zankt schon auf wachsenden Watten, der Seehund sonnt sich auf sandigen Platten
Em Trutz blanke Hans [Verse 3]
Em Mitten im Ozean schläft bis zur
C Em Stunde ein Ungeheuer tief auf dem Grunde.
Em Sein Haupt ruht dicht vor Englands
C Strand, die Schwanzflosse spielt
Em bei Brasiliens Sand G Em G H7 Es zieht sechs Stunden den Atem nach Innen und treibt ihn sechs Stunden wieder von hinnen.
Em Trutz blanke Hans
Continúa después del anuncio
[Verse 4]
Em Doch einmal in jedem Jahrhundert
C entlassen die Kiemen gewaltige
Em Wassermassen
Em Dann holt das Untier tiefer Atem
C Em ein und peitscht die Wellen und schläft wieder ein. G Em G H7 Viel tausend Leute im Nordland ertrinken viel reiche Länder und Städte versinken.
Em Trutz blanke Hans [Verse 5]
Em Rungholt ist reich und wird immer
C reicher, kein Korn mehr fasst
Em selbst der größeste Speicher
Em Wie zur Blütezeit im alten Rom,
C staut hier alltäglich der
Em Menschenstrom G Em G H7 Die Sänften tragen Syrer und Mohren, mit Goldblech und Flitter in Nasen und Ohren,
Em Trutz blanke Hans [Verse 6]
Em Auf allen Märkten, auf allen
C Em Gassen, lärmende Leute betrunkene Massen
Em Sie ziehn am Abend hinaus auf den
C Deich: "Wir trutzen Dir blanker Hans
Em Nordseeteich!" G Em G H7 Und wie sie drohend die Fäuste ballen, zieht leis aus dem Schlamm der Krake die Krallen,
Em Trutz blanke Hans [Verse 7]
Em Die Wasser ebben, die Vögel ruhen,
C Em der liebe Gott geht auf leisesten Schuhen,
Em der Mond zieht am Himmel gelassen
C die Bahn, belächelt den protzigen
Em Rungholter Wahn. G Em G H7 Von Brasilien glänzt bis zu Norwegens Riffen das Meer wie schlafender Stahl, der geschliffen
Em Trutz blanke Hans [Verse 8]
Em Und überall Friede im Meer in den
C Landen, plötzlich wie Ruf eines
Em Raubtiers in Banden:
Em das Scheusal wälzte sich, atmete
C Em tief, und schloss die Augen wieder und schlief. G Em G H7 Und rauschende schwarze langmähnige Wogen kommen wie rasende Rosse geflogen
Em Trutz blanke Hans [Verse 9]
Em Ein einziger Schrei, die Stadt ist
C Em versunken und Hunderttausende sind ertrunken.
Em Wo gestern noch Lärm und lustiger
C Em Tisch des anderen Tags der stumme Fisch G Em G H7 Heut bin ich über Rungholt gefahren die Stadt ging unter vor sechshundert Jahren
Em Trutz blanke Hans
Información de la canción

Composición:

¿Los datos están equivocados?

Enviar revisión