Manchmal Wünscht Ich

Reinhard Mey

  • A7
  • Am
  • C
  • Dm
  • E
  • E7
  • F
  • G
  • G7
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Tono:
C G Am F Manchmal wünscht ich, meine Gedanken wär‘n ein Buch
C G C G Und du könntest darin lesen,
C G Am F Was ich glaub‘, was ich denk‘, was ich zu tun versuch‘,
C Dm F G Was richtig und was falsch gewesen.
C E7 A7 Du könntest darin blättern und dich seh‘n,
Dm G Es erzählt‘ dir Zeile für Zeile,
C G Am Gedanken, die ich mit dir teile,
E F E Ohne daß Worte deren Sinn verdreh‘n.
C G Am F Manchmal wünscht ich, meine Gedanken wär‘n ein Buch
C G C G Aber nun hab‘ ich unterdessen,
C G Am F Während ich noch die richt‘gen Worte dafür such‘,
C Dm C G7 C Meine Gedanken schon vergessen.
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[Verse 2]
C G Am F Manchmal wünschte ich, meine Zeit wäre wie Eis
C G C G Und würde nicht von selbst verfließen,
C G Am F Nur wenn ich ein Stück davon bräuchte, gäb‘ ich‘s preis
C Dm F G Und ließ‘ es tauen und zerfließen.
C E7 A7 Ich nähm‘ ein Stück und taute es zur Zeit,
Dm G [Und vielleicht fänd‘ ich meine alten
C G Am Versprechen, die ich nicht gehalten,
E F E Noch einzulösen die Gelegenheit.
C G Am Manchmal wünschte ich, meine Zeit wäre wie Eis,
C G C G Dann hätt‘ ich soviel Zeit gewonnen,
C G Am F Doch während ich darüber nachdenk‘, ist ganz leis‘
C Dm C G7 C Ein Stück unserer Zeit zerronnen. [Verse 3]
C G Am F Manchmal wünschte ich, meine Liebe wär‘ ein Haus
C G C G Mit hellen Fenstern, hohen Türen,
C G Am F Und du säh‘st, Dach und Giebel ragen hoch hinaus,
C Dm F G Könntest sie sehen und berühren.
C E7 A7 Dann hättest du den Schlüssel für das Tor,
Dm G Zu allen Zimmern, allen Schränken,
C G Am Und deine Freiheit einzuschränken
E F E Legtest nur du die Riegel selber vor.
C G Am Manchmal wünschte ich, meine Liebe wär‘ ein Haus
C G C G Mit Giebeln, die zum Himmel ragen.
C G Am F Mal‘ ich dir meine Liebe schon vergebens aus,
C Dm C G7 C Will ich sie dir wenigstens sagen.
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