Irminsul

Riger

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    Nicht schimmerndes Gold,
    noch heulchelndes Wort,
    geben ihr gleissend Schönheit und Macht.
    Sind Lehren und Redner auch gekommen,
    lebt sie in uns hinfort.

    Weben sich auch schwelend Lügen
    an ihr reines Haupt
    sie tront unverwundbar
    in unsren Venen,
    sie tront unbezwingbar,
    in unsrem Blut.

    Einst werden sie kommen
    mit Axt und Gebot,
    Dich verteufeln,
    Dein Antlitz zerstören.
    Doch fallen wirst Du
    durch keine Klinge,
    nur der Verrat -
    Dein ehrloser Tod.

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    Doch fühlt noch der Freie das Herzblut der Ahnen;
    Schwingt eine Faust noch schneidig das Heft;
    Sind Äxte und Lügen nur geringe Narben,
    und Dein Stamm stützt weiter, was das Unsere ist.

    Aus dem Geist der freien Wesen
    wächst die Säule über uns empor.
    Jene uralt heilge Lehre,
    die uns Heiden neu vereint,
    führt uns aus dem stumpfen Dunkel
    in lichte - Ewigkeit.

    Weben sich auch schwelend Lügen
    an ihr reines Haupt.
    Sie tront unverwundbar in unseren Venen;
    sie lebt unbezwingbar in unserem Blut.

    Nicht schimmerndes Gold,
    noch heulchelndes Wort,
    geben gleissend Schönheit ihr
    und wahre Macht.
    Sind Lehren und Redner auch gekommen
    lebt sie in uns hinfort.

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