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    Mondnacht, Du stille,
    Wolkenkreise,
    verlorn in der Weite,
    in mir Dein Bild,
    Sterne erkaltend,
    Worte die schneiden,
    Sehnsucht in mir,
    die Einsamkeit nährt.

    Im fahlen Licht,
    bevor er begann,
    stirbt nun ein Traum
    erfriert in der Zeit,
    die Welt, die man ahnte,
    in einem Moment,
    in der Hast unsrer Wege
    verborgen bleibt.

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    Und das verborgne,
    vielleicht doch nur Leere,
    die Angst unsrer Stunde,
    wird niemals wahr.
    Die Maske, der Wall,
    so trügerisch klar,
    verleiht uns die Macht,
    nur sie zählt allein.

    Doch vielleicht scheint es,
    als würden wir finden,
    als wähnten wir sicher,
    den Augenblick.
    Die Zeit wird uns treiben,
    die Zeit wird uns trennen,
    die Zeit schon verlebt,
    und nie ein Zurück.

    Einzig der Schimmer
    des Mondes kann zeigen,
    vermag man zu spüren
    im Sekundentanz:
    ein zerbrochenes Bild,
    ein unendlich Vergehen,
    die Welt will leben,
    und so stirbt sie jeden Tag

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