Märchenlied

Umbra Et Imago

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    Wo kommst du her, wo gehst du hin?
    Ich kann ihn riechen, den duft von deiner haut
    Worte, die sich ergießen, wie öl auf deiner stirn
    Und sah ich tränen bei dir fließen, ergab sich spät erst dann der sinn
    Und die wärme deines schoßes, befleckt und deshalb rein
    Metaphysisch leuchtet deine güte, bei dir fühle ich mich klein

    Die erkenntnis deiner wünsche soll meine liebe tragen
    Und die dauer dieses bundes soll von tiefster tiefe sein

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    Du bist die krone einer schöpfung
    Du musst ein engel sein
    Bist du wahrheit oder dichtung?
    Das weiß nur gott allein

    Wer bist du, wo warst du einst?
    Als mein leben voller sehnsucht schrie
    Hast mich verzaubert, vom scheitel bis zum knie
    Wie von gottes gnaden fällt von dir herab die huld
    Gib mir die antwort, ich will nicht fragen
    In deinen blicken wohnt die weisheit als auch die ungeduld

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