Visionen

Valadir

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    Es ist, als wär die starre ranke,
    Die lange meinen geist umwand,
    Zerborsten, hat verwittert sich ergeben.
    Im äther schimmern die gedanken
    Grell, durchfluten den verstand,
    Ekstatisch bade ich in neuem leben.

    Bin ich geheilt oder geblendet?
    Es öffnen sich dort tore im gestein
    Und es führt mich ein pfad jenseits der wände,
    Das alte schloss steht offen und so trete ich hinein.

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    Dort im dunkel, in dem feuchten abgrund allen leids,
    Wirst du sie wieder finden.
    Weiße sterne tragen auf den lippen das geleit,
    Sie singen loblieder aus glut.

    Es brennen boden und die wände,
    Es brennt das dach und auch die tür.
    Es schneit das schwarze stroh vom himmel,
    Es frisst das feuer sich zu mir.
    Es nimmt mir schon die luft zum atmen,
    Ich setze einen fuß zurück,
    Den himmel nachtschwarz, als ich falle,
    Eingebrannt im letzten blick
    Es brennt mir die haut, als tiefer ich stürze,
    Hab ich das trugbild zu spät erkannt?

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