Vom Gerechten Kriege

Versengold

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    ~ 1 ~
    Sie sprachen von Gott und von Ehre und Mut
    Sie sprachen vom Kriege um heiliges Gut
    Sie sprachen von Wegen zur himmlischen Tür
    Und der Sand trinkt mein Blut
    Das ich weinend vergieß
    Ich weiß nicht mehr wofür -- Ich weiß nicht mehr wofür
    Ich dich lachend verließ

    ~ 2 ~
    Oh Liebster so lang schon steh ich bei den Zinn`n
    So einsam und spähe zum Horizont hin
    Doch nimmer ein Hauch einer Botschaft von dir
    Oh wie flehend ich bin
    Und du suchest dein Glück
    Dabei liegt es doch hier -- Dabei liegt es bei mir
    Wann nur kehrst du zurück?

    ~ 3 ~
    Nicht Engel hier über uns Bußvollen sind
    Nur Geier die kreisen im blutschwan´gren Wind
    Der Tod leckt sich die Finger voll gottloser Gier
    Wie ein naschendes Kind
    Und ich harre ergeben
    Ich wünsch mich zu dir -- Ja ich wünsch mich zu dir
    Oh ich wünsch mich zum Leben

    ~ 4 ~
    Kalt ist die Ahnung
    Beschleicht mir mein Herzen
    Die Leben erlischen
    Wie schutzlose Kerzen
    Im Sturme des Krieges
    Die Liebe ist schlecht
    Der Hoffnung entkommen
    Die Welt ist verschwommen
    Kein Krieg ist gerecht
    Du bist mir genommen

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    (Kalt ist die Ahnung

    Mein Leben erlischt mir

    Im Sturme des Krieges

    Die Welt ist verschwommen

    Du bist mir genommen)

    ~ 5 ~
    Oh liebster so lang schon steh ich bei den Zinn`n
    So einsam und spähe zum Horizont hin
    Doch nimmer kommst du wieder lachend zu mir
    So weine ich und schreite ich und komme zu dir

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