Totenheer

Vidar

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    Es senkt sich die sonne zu boden,
    Friedlich scheidet der tag
    Wie ist die welt doch so stille,
    Wenn schwarz sich färbt der himmelssaal.

    Doch mit der nächtlichen schwärze
    Beginnt eine grauenhafte zeit
    Es toben die reihen der geister,
    Die nacht schenkt ihnen sicheres geleit.

    Gefallene streiter auf wilder hatz,
    Woutanes heere ohne rast.
    Sturmesgewalt - nicht zu erwehre
    Tobende geister im totenheere.

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    Durch des waldes dunkle wipfel
    Dringt schleichend gefahr heran.
    Der jagdruf durchfährt alle leiber
    Zerbirst die stille dieser nacht.

    Ruh' los durch fluren und auen
    Braust ein unbändig' gewitter
    Zermalmt das gebrechlich' schwache
    Geschmiedeter stahl lässt knochen splittern

    Gefallene streiter auf wilder hatz,
    Woutanes heere ohne rast.
    Sturmesgewalt - nicht zu erwehre
    Tobende geister im totenheere.

    Nichts kann einhalt ihnen gebieten
    Solang' die nacht sich erstreckt.
    Erst wenn ihr schutzkleid schwindet
    Und ein milder schein den morgen weckt.

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