Die Träume Anderer Leute

Wir Sind Helden

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    Schlaf, Kindchen, schlaf
    Des Vaters Ton war scharf
    Die Mutter schüttelt's Bäumelein
    Da fiel herab ein Träumelein
    Brav, Kindchen, brav

    Und tritts du noch heute vor den Baum
    und fragst nach einem eigenen Traum
    Ich glaub, dann schüttelt der Baum dich
    und sagt: Sei still, jetzt rede ich

    Sag: schläfst du andere Leute Schlaf,
    zählst du anderer Leute Schaf,
    bist du des Wahnsinns nette Beute,
    du träumst die Träume andere Leute

    Du schlafwandelst, du bravwandelst,
    du herdentierts, du schafwandelst
    den Schäfchen hinterher

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    Ich glaub, du träumst die Träume
    anderer Leute
    und du versäumst
    traumhafte Räume
    Ich glaub, du träumst die Träume
    anderer Leute,
    und das was du versäumst,
    ist mehr als das, wovon du träumst

    Weißt du, Träume sollen schweben
    und es kann nichts als Regen geben,
    wenn die Träume so tief fliegen,
    weils sie zum Schweben zu viel wiegen
    tritt doch den Baum mal vors Knie
    Es kann ja sein, man weiß ja nie,
    fragst du den Baum ein zweites mal,
    sind doch nicht alle Äste kahl

    Und vielleicht hängt da ein neuer,
    bescheuerter, scheurer,
    wenig geheurer Traum

    Und vielleicht ist das dann deiner,
    dein einer, alleiner,
    den keiner vor dir geträumt

    Ich glaub, du träumst die Träume
    anderer Leute
    und du versäumst
    traumhafte Räume
    Ich glaub, du träumst die Träume
    anderer Leute,
    und das was du versäumst,
    ist mehr als das, wovon du träumst

    Información de la canción

    Composición: Judith Holofernes, Jean-Michel Tourette y Mark Tavassol

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