Nachtangst

Wolfsmond

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    Schauder - eiskalt,
    Schreien verhallt,
    tückisch auf dich lauernd,
    geifernd in den Schatten kauernd.

    Deinen Angstschweiß kann ich wittern,
    sehe dich im Dunkel zittern,
    hör' dein Herz zum Bersten schlagen,
    wenn dich Nachtgesichter jagen.

    Panik lässt dein Herz erstarren,
    welcher Mahr wird deiner harren?

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    Nachtangst quält dich,
    grausam, gräulich.
    Fratzen, die dich hetzen,
    zwingen dich, dich zu verletzen.

    Nachtangst wird nun bei dir weilen,
    wird mit Schrecken dich ereilen.
    Stimmen aus dem Schädelinnern
    wollen stets daran erinnern,
    dass du nicht alleine bist,
    dass dich Furcht zermürbend frisst.
    Hoffst, der Tod könnt' dich befrei'n,
    doch die Angst wird bei dir sein.

    Angst schlingt sich um deine Kehle,
    Finsternis nagt an der Seele,
    Panik meuchelt all dein Denken,
    Wahnsinn wird dich fortan lenken.

    Immer, wenn die Sonne schwindet,
    Grauen durch das Mark sich windet,
    schlägt dein Herz in eis'gem Drang
    den Takt zu deinem Untergang.

    Das Nachtgeflüster wird dich holen,
    dich zu zerstör'n, wird dir befohlen.
    In nackter Verzweiflung zerreißt du dein Fleisch,
    dein Leben - es flieht dich mit irrem Gekreisch.

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