Die wilde Jagd

Wotanskrieger

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    Winde heulen traurig,
    Stürme schimpfen laut,
    Roß und Hunde lärmen,
    Wildes Volk brach auf.

    Laß die Wäsch heut drinnen!
    Hörst du der Scharen Sang
    Ein toter Krieger ist
    Ein wahrlich übler Fang.

    Von Speer und Strick geboren,
    Dem Menschen nicht mehr gleich,
    Der Rabe ist ihr Bruder,
    Ihr Hauptmann ist der Tod.

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    Maskenzauber, wilder Tanz,
    Fackeln in der Nacht.
    Sie folgen dem, der Töter heißt,
    Der einst geopfert ward,
    Durch sich, ihm selbst, welch grausig Tat,
    Es stürmt das Heer in Schwarz.

    Die Erde ist ihre Heimat
    In den Hügeln wohnen sie.
    Wo Leben und Tod sich begegnen;
    Wo alles vergeht und gedeiht.
    Mutter, wer kennt deine Wege
    Bist sanft und grausam zugleich.
    Tausende Wasser wuschen
    Dein Antlitz seit Anfang der Zeit.

    Deck den Tisch mit Speisen,
    Im Sturm hört man die Jagd.
    Auf das bei dir einkehren,
    Die Deinen unverzagt.

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